Joanna GeraghtY, CEO von JetBlue, spielte Seat Bingo. Drei glückliche Fremde bekamen Freikarten.

Sie flog von Boston nach Fort Lauderdale. Ein Video des Stunts verbreitet sich im Internet. Die Leute lieben es. Es sieht frisch aus. Das ist es nicht.

Die Mitten haben es heute.

Geraghtys Witz kommt gut an. Die Sitze 16E und 10E sind Mittelsitze. Sitzplatz 21D auch. Den Gewinnern winken Preise. Das Internet macht eine doppelte Sichtweise. Warum? Weil wir das schon einmal gesehen haben. Genauer gesagt im März letzten Jahres. Der Clip besteht aus recycelten Inhalten, die als neue Nachrichten verkleidet sind.

Geraghty stand vor dem Abstieg ganz vorne. Sie hatte einen Zufallszahlenwähler in der Hand. Die Regeln waren einfach genug. Kein Personal ohne Einnahmen. Besatzungsmitglieder sind nicht qualifiziert. Wenn Sie die Plätze getauscht haben? Die Person, die dort sitzt, gewinnt. Nicht die Person mit der Bordkarte. Sie wollte Auseinandersetzungen in dreißigtausend Fuß Höhe vermeiden. Kluger Schachzug.

Wer würde schon um einen freien Flug streiten, während Turbulenzen den Rumpf erschüttern?

Sie wählte drei Kombinationen. Glückszahl, Glücksbuchstabe. Die Gewinner schwiegen einen Moment und jubelten dann. Es fühlte sich echt an.

Es handelt sich nicht um einen Einzelfall. Im Dezember, als sie von LaGuardia nach Orlando flog, spielte sie das gleiche Spiel. An diesem Tag gewann ein Platz in der letzten Mittelreihe. Geraghty nannte ihn „den begehrtesten Sitz“, einfach weil er direkt vor der Toilette lag.

Ist das ein Ehrenzeichen oder ein Warnzeichen?

Die JetBlue-Kultur scheint diese Momente zu schätzen. Der derzeitige CEO hat es getan. Robin Hayes hat es geschafft. Berichten zufolge sammelte er nach den Spielen sogar Müll. Ehemaliger Chef Dave Barger? Er hat es wahrscheinlich auch getan.

Es ist eine Markengewohnheit. Eine schöne Lösung, aber sie löst nicht die Probleme der Fluggesellschaft. Das Bodenerlebnis bleibt ein Chaos. Der Himmel ist sauberer, der Gottesdienst wärmer. Doch die Gepäckabfertigung hinkt hinterher.

Dieser Stunt ist bezaubernd. Es ist auch Ablenkung.

Es gefiel mir, als ich es im März sah. Mir gefällt es jetzt. Aber das Internet vergisst Termine schnell. Es behandelt alte Videos wie neuen Sauerstoff. Vielleicht ist das in Ordnung. Vielleicht ist die Freude wichtiger als der Zeitstempel.

Oder vielleicht sollten wir darauf achten, wann uns Nostalgie verkauft wird.