„Nyam, njam!“
Es klingt wie das fröhliche Geräusch eines Kindes, aber in vielen westafrikanischen Sprachen ist es das Wort für „essen“. Vielleicht liegt es daran, dass Afrika die Wiege der Menschheit ist, vielleicht liegt es aber auch einfach an der perfekten Lautmalerei für ein gutes Essen. Das Wurzelgemüse hinter diesem Klang – bekannt als Yamswurzel, Nyami, Djambi oder einfach Yamswurzel – ist ein Grundnahrungsmittel von Afrika bis Südamerika. Die dicke, meterlange braune Knolle ist stärkehaltig, vitaminreich und vielseitig einsetzbar. Sie können es kochen, pürieren oder braten. In Togo ist es die Grundlage zweier sehr unterschiedlicher kulinarischer Traditionen.
Fufu und Garri: Die Maniok- und Yamswurzel-Kluft
Wenn Sie in Togo nach Norden reisen, wird Ihre Schüssel wahrscheinlich Fufu aus Yamswurzeln enthalten. Der Prozess ist arbeitsintensiv. Bauern schälen die Wurzeln, hacken sie in Stücke, kochen sie, bis sie weich sind, und zerstoßen sie dann in einem Mörser, bis ein glatter, dehnbarer Teig entsteht. Es ist eine Prüfung von Kraft und Geduld.
Südlich der Grenze verschiebt sich die Präferenz. Hier steht für Fufu Maniok (Maniok) im Mittelpunkt. Aber Maniok hat auch seine eigene berühmte Umwandlung in Garri. Dies ist nicht nur eine Beilage; Es ist eine vielseitige, halbfertige Mahlzeit. Die Knolle wird geschält, eingeweicht, gerieben, ausgepresst, um giftige Flüssigkeiten zu entfernen, in der Sonne getrocknet und dann über dem Feuer geröstet. Das Ergebnis ist ein grobes, gelbes, körniges Produkt.
Zum Frühstück können Sie Garri wie Müsli mit Milch und Zucker essen. Oder Sie streuen es über herzhafte Gerichte wie geriebenen Parmesankäse. Es ist eine Textur, die sich einer einfachen Kategorisierung entzieht.
Akume und Djekume: Die Mais-Alternative
Manchmal reichen weder Yamswurzeln noch Maniok aus. In diesen Fällen kommt Maisgrießbrei zum Einsatz. Der Name ändert sich aufgrund einer einfachen Zutat: Salz.
- Akume ist der Brei ohne Salz.
- Djekume ist die gleiche Basis, aber gewürzt.
Lassen Sie sich nicht durch das Wort „Porridge“ dazu verleiten, an langweilige Babynahrung zu denken. Diese Gerichte sind lediglich die Leinwand. Der wahre Geschmack entsteht durch die Toppings.
Der Hitzefaktor: Warum Gewürze überlebenswichtig sind
„Fufu“ und „Akume“ sind die zufriedenstellende Basis, aber für sich genommen sind sie langweilig. Sie sind Träger für intensive, feurige Toppings. Standardmäßig werden in Tomaten- oder Spinatsauce gekochter Fisch oder Hühnchen serviert. Die Hitzestufe? Für diejenigen, die milde europäische Diäten gewohnt sind, unvorstellbar.
Das Gewürz kommt nicht aus einem Glas. Es kommt vom Markt oder aus dem Garten. Frische Paprika und Chilis werden zwischen zwei Steinen gerieben, bevor sie in den Topf kommen. Das dient nicht nur dem Geschmack. Es gibt eine biologische Ursache für den Brand.
Capsaicin, die Verbindung, die Paprika scharf macht, hat eine nützliche Nebenwirkung. Es tötet Krankheitserreger im Magen und Darm ab. In Togo sind Kühlschränke Luxusgüter, die sich nur die wohlhabende städtische Elite leisten kann. Traditionelle Konservierungsmethoden wie das Salzen und Trocknen von Fisch sind die Norm und nicht die Ausnahme. Gewürze machen konservierte Lebensmittel sicher zum Verzehr.
Getränke: Von Malzbier bis Sodabi
Pfeffer und Salz machen durstig. In Togo stillen Sie Ihren Durst mit Liha, einem alkoholfreien Malzbier, das von Frauen zu Hause gebraut wird. Wenn Sie auf der Suche nach etwas Importiertem sind, finden Sie möglicherweise eine Kulmbacher EKU. Allerdings wird es nicht über den Ozean verschifft. Dank des Wissenstransfers bayerischer Meister wird es vor Ort in Togo gebraut. Es handelt sich um Hilfe zur gelebten Selbstständigkeit.
Wenn es Zeit für etwas Stärkeres ist, brauchen die Einheimischen keine Hilfe. Sie produzieren Sodabi, eine Spirituose mit 70 % Alkoholgehalt. Es wird traditionell aus verschiedenen Zutaten, darunter Mais, destilliert. Die Vielfalt der Zubereitung dieser Grundnahrungsmittel ist atemberaubend.
Rezept: Togoische „Chips“
Bevor wir zum Kochen kommen, klären wir zunächst ein Missverständnis auf. Diese „Chips“ sind keine frittierten Kartoffelstreifen. Sie sind ein Snack, der aus dem zuvor erwähnten Maniok-Prozess gewonnen wird.
Zutaten:
* Gebratene Maniokchips (Garri oder ähnliche frittierte Maniokscheiben)
* Chilipulver
* Salz
Knusprig gebratene Yamswurzel und grüne Banane: Ein Streetfood-Grundnahrungsmittel
Wenn Sie authentisches westafrikanisches Streetfood suchen, sind frittierte Kochbananen und Süßkartoffeln ein Muss. Sie sind süß, herzhaft und knusprig und eignen sich perfekt für Reisende, die lokale Küche probieren möchten.
Zutaten, die Sie benötigen
Um dieses Gericht zuzubereiten, benötigen Sie ein paar einfache Zutaten. Sie finden sie in afroasiatischen Geschäften.
- 300 Gramm Yamswurzeln
- Zwei unreife Kochbananen (grüne Bananen)
- Pflanzenöl
So bereiten Sie Yamswurzeln und Bananen zu
Schälen Sie zuerst die Süßkartoffeln und die Kochbananen. Die Yamswurzeln in dünne Scheiben schneiden. Die Kochbananen in dicke, fingergroße Stücke schneiden.
Anschließend alles zehn Minuten in Salzwasser einweichen. Dies hilft, Bitterkeit hervorzurufen. Lassen Sie sie dann auf Papiertüchern abtropfen.
So braten Sie Kochbananen und Yamswurzeln
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Um zu testen, ob das Öl fertig ist, tauchen Sie einen Holzlöffelstiel in das Öl. Wenn sich um ihn herum kleine Bläschen bilden, ist das Öl heiß genug.
Braten Sie die Yamswurzeln und Kochbananen im heißen Öl an, bis sie knusprig sind. Servieren Sie sie, solange sie noch heiß sind.
Was man zu frittierten Kochbananen und Yamswurzeln servieren sollte
Gebratene Kochbananen und Yamswurzeln schmecken am besten mit einer scharfen Soße. Aus gehackten Zwiebeln, Tomaten und Chili eine Sauce zubereiten.
Wo man diese Zutaten findet
In afro-asiatischen Geschäften gibt es Yamswurzeln und grüne Bananen. Diese Geschäfte verkaufen Zutaten aus Westafrika, Asien und anderen Regionen.
Wann man frittierte Kochbananen und Yamswurzeln essen sollte
Gebratene Kochbananen und Yamswurzeln eignen sich hervorragend für jede Tageszeit. Sie eignen sich perfekt zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen.
Warum Sie frittierte Kochbananen und Yamswurzeln probieren sollten
Gebratene Kochbananen und Yamswurzeln sind köstlich. Sie sind außen knusprig und innen weich. Sie sind auch gesund. Yamswurzeln sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Grüne Bananen sind eine gute Ballaststoffquelle.
So bereiten Sie die Chilisauce zu
Für die Chilisauce einige Zwiebeln, Tomaten und Chili hacken. Mischen Sie sie zusammen. Sie können nach Geschmack etwas Salz und Pfeffer hinzufügen.
Fazit
Gebratene Kochbananen und Yamswurzeln sind ein köstliches und gesundes Gericht. Sie sind einfach zuzubereiten und schmecken großartig. Probieren Sie sie aus, wenn Sie das nächste Mal ein afroasiatisches Geschäft besuchen.
