Delta Air Lines bereitet sich darauf vor, ab 2027 den Airbus A350-1000 in seine Flotte aufzunehmen. Dies ist das erste Mal, dass sich eine US-amerikanische Fluggesellschaft für dieses spezielle Modell engagiert. Der Schritt signalisiert einen Wandel in der Langstreckenstrategie von Delta: Die Fluggesellschaft strebt eine Ausweitung des Dienstes auf neue Märkte für Ultralangstrecken an. Das können Reisende erwarten.
Erweiterung der Langstreckenkapazitäten
Anfang 2024 schloss Delta eine Bestellung über 20 A350-1000-Flugzeuge ab, mit Potenzial für 20 weitere. Die Fluggesellschaft rechnet damit, bis 2029 alle 20 Flugzeuge zu erhalten, allerdings sind Lieferverzögerungen in der Branche üblich. Der A350-1000 ist für seine Reichweite, Effizienz und seinen Passagierkomfort bekannt.
Warum das wichtig ist: Deltas Investition in die A350-1000 zeigt das Engagement für einen aggressiveren Wettbewerb auf dem internationalen Markt. Die Fähigkeiten des Flugzeugs ermöglichen es ihm, Strecken zu bedienen, die bisher unpraktisch waren oder auf Verbindungen angewiesen waren.
Premium-Kabinenkonfiguration
Delta plant, seine A350-1000 mit Schwerpunkt auf Premium-Sitzen zu konfigurieren. Die Fluggesellschaft wird neue Delta One Suites einführen und möglicherweise das Produkt Thompson Aero VantageNOVA nutzen. Dieses Layout wird voraussichtlich rund 53 Business-Class-Sitze umfassen.
Während die genaue Konfiguration noch unbestätigt ist, deuten Branchentrends darauf hin, dass der Schwerpunkt eher auf der Maximierung des Umsatzes pro Passagier als auf der Geräumigkeit liegt.
Was Sie erwartet: Mehr Privatsphäre und Komfort in der Business Class, aber mit einem platzsparenden Design, das die Anzahl der Sitzplätze optimiert. Erwarten Sie statt radikaler Innovationen bei der Sitzanordnung technologische Verbesserungen wie fortschrittliche Unterhaltungssysteme und verbesserte Konnektivität.
Neue Wege und strategische Veränderungen
Delta signalisiert eine Abkehr von seiner traditionellen Abhängigkeit von Joint-Venture-Hubs wie London, Paris und Amsterdam. Die Fluggesellschaft plant die Einführung eines Nonstop-Dienstes zu wichtigen Zielen, darunter Hongkong, Delhi und Singapur.
Kontext: Deltas Langstreckenstrategie war jahrelang stark darauf ausgerichtet, Joint-Venture-Hubs mit garantierter Rentabilität zu bedienen. Die neue A350-1000-Flotte ermöglicht es der Fluggesellschaft, ihre Reichweite auf Märkte auszudehnen, in denen die Rentabilität von staatlichen Subventionen oder einer hohen Nachfrage abhängt.
Wettbewerb und Marktdynamik
Durch die Erweiterung der Großraumflotte steht Delta in direkter Konkurrenz zu United Airlines, die über einen größeren internationalen Auftragsbestand verfügt. American Airlines hinkt bei Langstreckeninvestitionen hinterher.
Warum das wichtig ist: Der Wettlauf um die Ausweitung des internationalen Service wird sowohl von der Marktnachfrage als auch von der strategischen Positionierung bestimmt. Deltas Schritt ist ein Versuch, mit der etablierten Präsenz von United in wichtigen globalen Märkten gleichzuziehen.
Warten auf endgültige Details
Die erste A350-1000 soll Anfang 2027 in Dienst gestellt werden. Delta hat die vollständigen Details seiner neuen Flotte noch nicht offiziell bekannt gegeben, Branchenbeobachter erwarten jedoch eine Premium-Konfiguration, die auf Ultralangstreckenstrecken zugeschnitten ist.
Fazit: Deltas Investition in die A350-1000 signalisiert einen mutigen Schritt zur Erweiterung seiner internationalen Präsenz. Passagiere können sich auf mehr Komfort und neue Nonstop-Strecken zu wichtigen Zielen freuen, da die Fluggesellschaft bestrebt ist, eine wettbewerbsfähigere Kraft auf dem globalen Langstreckenmarkt zu werden.


















