Seit Jahren bemerken die Leser einen Wandel in den Hotels, die ich bewerte – weg von reinen Treueprogramm-Häusern hin zu gehobeneren, manchmal unerschwinglichen Optionen. Dies ist keine Täuschung, sondern eine natürliche Entwicklung, die durch Branchenveränderungen und persönliche Reisegewohnheiten vorangetrieben wird. Der Hauptgrund? Hotel-Treueprogramme haben an Wert verloren, während Luxuserlebnisse zugänglicher und für einige zu einer Priorität geworden sind.
Die Anfänge: Punkte und Praktikabilität
Als ich in der Meilen- und Punktewelt anfing, waren Hotelprogramme überzeugend. Die Beförderungen waren großzügig, die Prämiensätze angemessen und die Elite-Vergünstigungen hatten einen echten Stellenwert. Schönere Hotels waren damals oft Luxus, vor allem für Langzeitreisende wie mich. Der Fokus lag auf der Maximierung des Werts innerhalb bestehender Systeme.
Allerdings hat sich diese Landschaft dramatisch verändert. Große Hotelgruppen haben dem Wachstum Vorrang vor dem Gästeerlebnis gegeben, Vorteile gekürzt und die Prämienkosten in die Höhe getrieben. Bedenken Sie das abgewertete Punktesystem von Hilton: Für die Einlösung eines fünftägigen Aufenthalts im Waldorf Astoria Maldives sind jetzt unglaubliche eine Million Punkte erforderlich, oft mit begrenzter Verfügbarkeit. Dabei geht es nicht nur um die Punkteinflation – es handelt sich um eine grundlegende Veränderung in der Art und Weise, wie Hotels mit Loyalität umgehen.
Der Aufstieg von Premium-Freizeit- und Erschwinglichkeitsverschiebungen
Ein breiterer Trend ist im Spiel: der Aufstieg von „Premium-Freizeitreisen“. Immer mehr Menschen legen Wert auf High-End-Erlebnisse, auch wenn das bedeutet, dass sie viel Geld für die Unterkunft ausgeben müssen. Dies ist zum Teil auf die begrenzte Urlaubszeit zurückzuführen, die Reisende dazu ermutigt, auf Qualität statt auf Quantität zu setzen.
Darüber hinaus sind Hotels in vielen Märkten selbst für einfache Aufenthalte extrem teuer geworden. Dieser Preisdruck macht Luxusoptionen relativ attraktiver, insbesondere in Kombination mit Kreditkartenvorteilen, Punkteübertragungen und Reisebüroprovisionen (die zugegebenermaßen einige meiner Entscheidungen beeinflussen). Die Vorstellung, dass sich nur die Superreichen Luxus gönnen, ist nicht mehr zutreffend.
Warum ich überprüfe, was ich überprüfe
Manche gehen davon aus, dass ich ausschließlich in Luxusimmobilien übernachte, aber das ist irreführend. Ein Großteil meiner Reisen basiert immer noch auf Bewertungen, das heißt, ich übernachte hauptsächlich in Punktehotels. Luxusimmobilien bieten jedoch häufig einzigartigere Inhalte. Ein Flughafenhotel mit eingeschränktem Service hat nur begrenzte Geschichten zu erzählen, während ein Boutique-Designhotel auf Bali endloses Material bietet.
Darüber hinaus fasziniert mich die Hotelbranche selbst. Es macht mir Spaß, innovative Eigenschaften zu erkunden, auch wenn sie für die meisten Leser unerreichbar sind. Das Burj Al Arab Dubai zum Beispiel war überraschend anders als erwartet – nicht nur eine auf Reputation basierende Luxusfabrik, sondern ein wirklich einzigartiges Erlebnis.
Das Fazit: Der Wert hat sich verschoben
Meine Hotelauswahl hat sich weiterentwickelt, weil das Wertversprechen von Treueprogrammen nachgelassen hat. Eine Abwertung der Prämien, geminderte Elite-Vorteile und eine sinkende Servicequalität machen viele Punktehotels weniger attraktiv. Mittlerweile sind Luxusoptionen durch Kreditkarten, Punktetransfers und veränderte Verbraucherprioritäten zugänglicher geworden.
Ich bin weiterhin bestrebt, Punkteeigenschaften zu überprüfen, aber die Realität ist, dass sich die Branche verändert hat. Das goldene Zeitalter der Hoteltreue ist vorbei und Reisende müssen sich anpassen. Ganz gleich, ob das bedeutet, sich Luxus zu gönnen oder kreative Wege zur Wertmaximierung zu finden, die alten Regeln gelten nicht mehr.


















