Alaska Atmos Rewards hat möglicherweise die Kosten für das Einlösen von Punkten für Partnerflüge erheblich erhöht. Die Änderungen, die FlyerTalk-Mitgliedern erstmals aufgefallen sind, betreffen Reiserouten mit Anschlussverbindungen, bei denen die Preise nun die veröffentlichten Prämientabellen übersteigen. Dies wirft die Frage auf, ob das Programm einer Abwertung unterliegt oder ob ein technischer Fehler daran schuld ist.
Wie die Preisverschiebung funktioniert
Atmos Rewards veröffentlicht übersichtliche Prämientabellen für Flüge von Partnerfluggesellschaften. In diesen Diagrammen sind die Preise „ab“ basierend auf der Entfernung aufgeführt, was den Mitgliedern Transparenz bietet. Aktuelle Recherchen zeigen jedoch, dass das Hinzufügen von Verbindungen zu bestimmten Reiserouten die Punktkosten dramatisch in die Höhe treibt.
Beispielsweise kostet ein Flug von Dallas (DFW) nach Helsinki (HEL) mit Finnair erwartungsgemäß 35.000 Punkte in der Economy Class oder 70.000 Punkte in der Business Class. Durch die Hinzunahme einer Verbindung nach Stockholm (ARN) steigt der Preis jedoch auf 55.000 Punkte in der Economy Class oder 110.000 Punkte in der Business Class – weit über den veröffentlichten Tarifen. Ähnliche Unstimmigkeiten treten auch auf anderen Strecken auf, etwa von Chicago (ORD) nach Madrid (MAD) mit Anschluss nach Barcelona (BCN).
Mögliche Erklärungen
Die Ursache bleibt ungewiss, es gibt jedoch zwei führende Theorien:
- Absichtliche Abwertung: Alaska Atmos Rewards wertet Partnerprämien möglicherweise stillschweigend ab. Während die Fluggesellschaft zugestimmt hat, im Rahmen der hawaiianischen Übernahme keine Punkte abzuwerten, schließt diese Vereinbarung Flüge mit Partnerfluggesellschaften aus.
- Technischer Fehler: Der Preisanstieg könnte auf einen Softwarefehler oder ein vorzeitig eingeführtes Update zurückzuführen sein. Die Fluggesellschaft bereitet möglicherweise die Einführung weiterer Prämienoptionen für mehrere Partner vor, und der Fehler könnte mit diesem Prozess zusammenhängen.
Warum das wichtig ist
Diese Situation ist besorgniserregend für Atmos Rewards-Mitglieder, die sich bei der Reiseplanung auf veröffentlichte Prämientabellen verlassen. Wenn die höhere Preisgestaltung beabsichtigt ist, verringert sie den Wert der gesammelten Punkte und macht Einlösungen weniger attraktiv. Die Transparenz des Programms und das Vertrauen der Mitglieder stehen auf dem Spiel.
Das Management von Atmos Rewards hat sich zu dem Problem noch nicht geäußert. Ein Update wird bereitgestellt, sobald weitere Informationen verfügbar sind. Vorerst sollten Reisende die Prämienkosten sorgfältig überprüfen, bevor sie Punkte einlösen.
Das Fazit: Die Prämienpreise scheinen für viele Märkte gestiegen zu sein, insbesondere für Partnerflüge mit Umstieg. Es bleibt unklar, ob dies Absicht oder ein Fehler ist.


















