Der Joshua Tree National Park ist nicht nur eine Kulisse für Indie-Musikfestivals oder ein Ort, an dem man auf Steine starrt, bis einem der Nacken weh tut. Es handelt sich um eine raue, weitläufige Fläche von 1.241 Quadratmeilen, in der zwei unterschiedliche Wüsten aufeinandertreffen. Dieser Park liegt im Südosten Kaliforniens, direkt an der Grenze zwischen der Mojave- und der Colorado-Wüste. Während der Fahrt verändert sich die Landschaft sichtbar. In einem Moment sind Sie von den ikonischen, stacheligen Joshua-Bäumen umgeben. Als nächstes flacht das Gelände ab und verwandelt sich in das weite, leere Gestrüpp der Colorado-Wüste.
Das Gebiet wurde erstmals 1936 als Nationaldenkmal geschützt. Es dauerte weitere 58 Jahre, bis der Kongress es 1994 zum vollen Nationalparkstatus erhob. Die Verzögerung hatte für das Land keine große Auswirkung. Die Pflanzen und Tiere hier haben sich an die rauen Bedingungen angepasst, lange bevor der Mensch Grenzen um sie herum zog.
Warum jetzt den Joshua Tree Nationalpark besuchen?
Sie fragen sich vielleicht, warum genau dieser Ort einen Umweg wert ist. Die Antwort liegt in der Vielfalt. Die meisten Wüstenparks wirken homogen. Joshua Tree fühlt sich an wie ein Gespräch zwischen zwei verschiedenen Welten. Im Park steht der Joshua-Baum (Yucca brevifolia ), eine Pflanze, die aussieht, als wäre sie von einem surrealistischen Künstler entworfen worden. Es beherbergt auch den Kreosotstrauch, eine niedrig wachsende Pflanze, die nach einer Trockenperiode nach Regen riecht. Sie finden hier auch die Mojave-Yucca, die sich etwas von ihrem Namensvetter unterscheidet.
Die Tierwelt hier ist hart. Kojoten bewegen sich frei. Rotluchse bleiben im Schatten verborgen. Und ja, Vogelspinnen gibt es da draußen. Sie sind groß, flauschig und im Allgemeinen mehr an Ihnen interessiert als an ihnen. Wenn Sie wandern, behalten Sie den Weg im Auge. Nicht nur für die Schlange, sondern auch für die Spinne.
So planen Sie Ihre Reise zur Grenze zwischen Mojave und Colorado
Die Planung einer Reise hierher erfordert mehr als nur das Einpacken von Sonnencreme. Der Park ist riesig. Sie können Tage in einer Ecke verbringen und nie einen anderen Besucher sehen.
- Beste Reisezeit: Frühling und Herbst sind ideal. Die Temperaturen sind beherrschbar. Der Sommer ist brutal. Im Winter kann es nachts überraschend kalt sein.
- Was es zu sehen gibt: Die Felsformationen sind die Hauptattraktion. Keys View bietet einen Panoramablick über das Coachella Valley. Ryan Mountain bietet eine anspruchsvollere Wanderung mit einer lohnenden Belohnung. Arch Rock ist ein Natursteinbogen, der den Himmel perfekt umrahmt.
- Logistik: Im Park gibt es keine Tankstellen. Tanken Sie vor Ihrem Eintritt in Twentynine Palms oder Yucca Valley auf. Der Mobilfunkdienst ist lückenhaft. Laden Sie Offline-Karten herunter.
- Kosten: Der Eintrittspreis beträgt 30 $ pro Fahrzeug. Dies gilt für alle Bewohner. Es ist sieben Tage gültig.
Wo man die ikonischen Joshua Trees findet
Der Joshua-Baum ist eigentlich kein Baum. Es ist eine Sukkulente. Diese Pflanzen sind in der Mojave-Wüste beheimatet. Sie gedeihen in den höheren Lagen des Parks. Wenn Sie sie in ihrem natürlichen Lebensraum sehen möchten, begeben Sie sich in den nördlichen und zentralen Teil des Parks. Die südlichen Abschnitte werden von der Flora der Colorado-Wüste dominiert.
Viele Leute kommen wegen der Fotos. Es sind triftige Gründe. Die Beleuchtung
















